Schulsanitätsdienst

Gemeinsam lernen und kooperativ im Team arbeiten

Die IGS Rotenburg bietet seit dem Schuljahr 2016/17 einen Wahlpflichtkurs Schulsanitätsdienst (WPK SSD). Ab dem Schuljahr 2017/18 wird er in den Jahrgängen 7 und 8 angeboten.

Gemeinsam lernen und kooperativ im Team arbeiten

 

Die Schulsanitäter werden gemeinsam ausgebildet und arbeiten später in Teams von zwei bis drei Schülern zusammen. Die Schüler werden sukzessive an ihre Tätigkeit als Schulsanitäter herangeführt. Zu Beginn des Kurses erlernen sie die theoretischen und praktischen Grundlagen ihrer Tätigkeit. Hierfür durchlaufen sie einen Erste Hilfe-Kurs, der mit vielen praktischen Übungen sehr erfahrbar wird. Bereits hier arbeiten die Schüler in wechselnden kleinen Gruppen zusammen. Jeder Sanitäter muss mit jedem Schüler zusammenarbeiten. Dies ist ein erster Schritt auf dem Weg zu einem gut ausgebildeten, sozial kompetenten Schulsanitäter. Während des Kurses wird der Blick über den Tellerrand eröffnet, indem ortsansäßige Hilfsorganisationen und deren Arbeit näher erkundet werden. Im Verlauf des WPK entwickeln sich die Schulsänitäter zu Mentoren weiter. Ziel ist es, dass sie sich für eine spezifische Zielgruppe (eine 5. Klasse, Grundschulklasse, Kindergarten oder Erwachsene) entscheiden und dann ein Konzept entwickeln, um Grundpfeiler der Ersten Hilfe an eben diese zu vermitteln.

 

„Man kann etwas richtig gut, wenn man es einem anderen Menschen zeigen kann.“

 

In Anlehnung an das problemorientierte Lernen sollen die Schulsanitäter bei dieser Aufgabe nicht nur auf ihr bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen, sondern müssen auch weitere Aspekte, wie die Adressaten, die Räumlichkeiten und benötigte Materialien, berücksichtigen. Die Schüler arbeiten hier abermals in kleinen Gruppen zusammen und erstellen ihr Konzept. Dieses arbeiten sie aus und führen die Schulung unter Aufsicht selbstständig durch. Der Rollenwechsel hat mehrere positive Effekte (siehe Schaukasten).

Was der SSD alles leistet

Positive Effekte des Projekts Schulsanitätsdienst


Die Durchführung des Projektes führen erstens zu einem noch tieferen Verständnis der Materie, denn erst wenn man etwas einem anderen Menschen zeigen und erklären kann, kann man etwas richtig gut. Zweitens schlüpfen die Schüler in einem geschützten Rahmen in die Rolle von Mentoren und präsentieren einen Sachverhalt und sich selbst, was zu einer Verbesserung ihrer Präsentationsfähigkeiten führt. Drittens erleben sie sich als selbstwirksam und sind nach Beendigung des Projektes noch sicherer in der Durchführung der Ersten Hilfe. Abschließend kann festgestellt werden, dass die freie Arbeit an dem Projekt den Schülern viel Freude bereitet.