Spanienaustausch Rotenburg - Elche

Elche, Alicante. Eine Woche voller neuer Eindrücke, kultureller Highlights und herzlicher Begegnungen liegt hinter uns, in der wir im Rahmen des Erasmus+-Programms die spanische Region Alicante besuchen durfte. Der Erfolg des Austauschs gründete vor allem auf der Gastfreundschaft. Zehn spanische Familien öffneten ihre Türen für uns und machten die Reise durch ihre herzliche Art zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten verliehen jedem Tag eine ganz eigene und liebenswerte Note. Dabei stand nicht nur das Sightseeing im Vordergrund, sondern das echte Eintauchen in den spanischen Alltag und die fremde Kultur. Die Reise führte uns durch die Städte Elche und Alicante, die beide durch ihre Lage am Meer und ihr markantes Stadtbild bestechen. Besonders die allgegenwärtigen Palmen prägen das Flair der Region. Ein besonderes Highlight war der Besuch des „Palmeral de Elche“. Der berühmte Palmenpark beherbergt rund 200.000 Dattelpalmen und bot die perfekte Kulisse für eine ausgiebige Fahrradtour auf den atemberaubenden Wegen rund um das UNESCO-Welterbe. Trotz kleinerer wetterbedingter Programmänderungen (der starke Wind verhinderte leider das geplante Schnorcheln), kam der Spaß nicht zu kurz. Ein Ausflug in den Trampolinpark sorgte für sportliche Abwechslung, die die Gruppe auch einmal ohne die direkte Aufsicht der Lehrkräfte genießen konnte.

Im gemeinsamen Projekt beschäftigten wir uns mit der Flora und Fauna, der Wasserknappheit vor Ort und der Plastikverschmutzung des Meeres. Im Rahmen dessen besuchten wir auch ein Aquarium in Santa Pola und lernten viel über die Gefahren von Plastikmüll für z.B. Meeresschildkröten. In einer gemeinsamen Aktion reinigten wir zudem den Strand von Plastikpartikeln.

Neben der Architektur, etwa dem beeindruckenden Schloss und der Kirche, deren Besteigung zwar Kondition abverlangte, sie aber mit einem Panoramablick über Elche und Alicante belohnte, waren es die kleinen Unterschiede im Alltag, die für Erstaunen sorgten. Obwohl die Länder geografisch nah beieinander liegen, merkt man im Alltag doch deutliche Unterschiede. Besonders der spanische Schlafrhythmus forderte Umstellung. In Spanien pulsiert das Leben bis spät in die Nacht, und selbst zu später Stunde fanden sich stets geöffnete Läden und belebte Straßen. Auch im Straßenverkehr zeigten sich andere Gewohnheiten als in Deutschland, so wird die rote Ampel vor Ort oft eher als Empfehlung denn als striktes Verbot interpretiert. Vom regionalen Essen bis hin zu den neuen familiären Bindungen. Der Austausch war ein voller Erfolg. Wir kehren mit vielen neuen Freundschaften, unvergesslichen Momenten und Erinnerungen zurück nach Hause. Wir warten gespannt auf den Rückbesuch der Spanier:innen.

März 2026, Leandra O., Leandra W., Jana H. (Jg. 10)

 Auch die Kreiszeitung berichtete.

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